Nachwuchsförderung

Nachwuchsförderungskonzept

Das Sportamt des Kantons Zürich hat im Auftrag des Kantons Zürich das kantonale Konzept zur Förderung des sportlichen Nachwuchses erarbeitet. Der Regierungsrat hat am 6. Juli 2011 beschlossen, das neue Nachwuchsförderungskonzept Sport des Kantons Zürich umzusetzen. Es beabsichtigt eine gute Vereinbarkeit von Schul-/Berufsbildung und sportlicher Laufbahn von Sporttalenten. Zudem soll der Nachwuchssport gestärkt und zusätzlich gefördert werden.

Kantonale Schulen für Sporttalente

Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl Zürich

Das Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl führt ein Unter- und ein Kurzgymnasium für Jugendliche, welche ihr Trainings- und Wettkampfpensum mit einer Ausbildung auf gymnasialer Stufe vereinbaren möchten.

Berufsbildung

UNITED school of sports Zürich
Sie bietet eine Grundbildung im Beruf Kauffrau EFZ bzw. Kaufmann EFZ für Sporttalente, welche eine Berufsausbildung absolvieren möchten.

Der Kanton fördert leistungssportfreundliche Lehrbetriebe und führt am Berufsinformationszentrum in Oerlikon eine Stelle für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung für Sporttalente.

Ausserkantonale Schulen für Sporttalente

Wenn im Kanton Zürich für den entsprechenden Förderbereich kein gleichwertiges Angebot besteht und die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, wird grundsätzlich Zahlungsbereitschaft gemäss den Tarifen der Interkantonalen Vereinbarung für Schulen mit spezifisch-strukturierten Angeboten für Hochbegabte (HBV), dem Regionalen Schulabkommen 2009 (RSA 2009) und dem Regionalen Schulabkommen 2001 der EDK-Ost (RSA EDK-Ost) erklärt. Diese Zahlungsbereitschaft des Kantons Zürich kann sich auf bestimmte Förderbereiche beschränken, falls andere Förderbereiche der gleichen Schule durch Zürcher Schulen mindestens gleichwertig abgedeckt sind.

Kriterien für ausserkantonale Schulgeldzahlungen

Voraussetzungen, die eine Schule erfüllen muss

Um im Rahmen der interkantonalen Vereinbarungen HBV, RSA 2009 oder RSA EDK-Ost eine Zürcher Kostengutsprache zu erhalten, muss eine Schule

         oder

  • vom nationalen Sportverband als Partnerschule des Leistungszentrums oder Trainingsstützpunkts der jeweiligen Sportdisziplin bezeichnet werden

         oder

  • von einer anerkannten neutralen Fachstelle1 als Partnerschule eines Ausbildungsplatzes bezeichnet werden

    und
  • auf der Sekundarstufe II einen eidgenössisch anerkannten Abschluss ermöglichen (Matura, Berufsmatura, eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, Fachmaturität, eidgenössisches Berufsattest).

1 für Sport: Swiss Olympic / für Kunst: z. B. Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) (Musik) oder der Berufsverband der Schweizer Tanzschaffenden (danse suisse) (Tanz)


Voraussetzungen, die ein Talent erfüllen muss

Um im Rahmen der interkantonalen Vereinbarungen HBV, RSA 2009 oder RSA EDK-Ost eine Zürcher Kostengutsprache zu erhalten, muss ein Talent

  • auf der Sekundarstufe I mindestens eine gültige Swiss Olympic Talents Card für die Förderstufe regional und auf der Sekundarstufe II eine solche für die höchste verfügbare Stufe (in der Regel national) haben

         oder

  • von einer anerkannten neutralen Fachstelle2 des jeweiligen Förderbereichs begründet für eine ausserkantonale Schulung empfohlen werden.

2 für Sport: Swiss Olympic oder Sportamt des Kantons Zürich / für Kunst: z. B. Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) (Musik) oder der Berufsverband der Schweizer Tanzschaffenden (danse suisse) (Tanz)



Kostengutsprachgesuch

Das Gesuch um Kostengutsprache ist bei Frau Hilda Hirschi, Abteilung Finanzen des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes mit folgenden Unterlagen einzureichen:

  • Schriftliche Begründung für die Notwendigkeit einer ausserkantonalen Schullösung
  • Empfehlungsschreiben des Verbandes oder des bisherigen Leistungszentrum bzw. des bisherigen Trainers
  • Aufnahmebestätigung der neuen Schule bzw. des Leistungszentrums
  • Kopie der aktuellen Swiss Olympic Talents Card
  • Kopie der Wohnsitzbestätigung der Eltern