Berufliche Grundbildung

Berufliche Grundbildung (Lehre)

Berufliche Grundbildungen sind vertraglich geregelte Ausbildungen, bei denen Lehrdauer und Ausbildungsprogramm in einer Bildungsverordnung geregelt sind. Zwischen den Lernenden und den Lehrbetrieben wird ein Lehrvertrag abgeschlossen.

Der schulische Teil besteht aus allgemeiner schulischer Bildung und berufskundlichem Unterricht und wird durch Berufsfachschulen vermittelt. Inhalt und Umfang des Unterrichts werden in den Bildungsverordnungen geregelt. Ergänzend besuchen die Lernenden Überbetriebliche Kurse die von den Berufs- und Branchenverbänden (OdA) angeboten und durchgeführt werden.

Die berufliche Grundbildung dauert zwei bis vier Jahre. Die drei- bis vierjährigen Grundbildungen schliessen in der Regel mit einem Qualifikationsverfahren (Abschlussprüfung) und einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab. Das EFZ führt zusammen mit dem Abschluss einer erweiterten Allgemeinbildung (Berufsmaturitätsschule) zur Berufsmatura.

Die zweijährige Grundbildung schliesst in der Regel mit einer Prüfung ab und führt zum eidgenössischen Berufsattest (EBA). Sie ist so ausgestaltet, dass die Angebote den unterschiedlichen Voraussetzungen der Lernenden besonders Rechnung tragen.

Gymi oder Lehre - beide Wege führen zum Erfolg

Gymi oder Lehre? Diese Frage stellen sich jährlich unzählige Jugendliche und Eltern. Der Film der Berufsfachschule Uster, mit Unterstützung der Jean Hotz Stiftung in Maur, gibt Einblick in die Mittelschule und berufliche Grundbildung (Berufslehre). Entscheidend für den persönlich richtigen Weg sind heute die individuellen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen. Denn das duale Bildungssystem bietet eine maximale Durchlässigkeit. Leistungsstarke Lernende haben mit der Berufsmaturität (BM) beispielsweise die Möglichkeit, später an einer Fachhochschule oder sogar an der Uni und ETH zu studieren.